Das Fotografieren und Filmen mit Drohnen wird immer populärer. Doch viele Fotobegeisterte wissen nicht, was sie beim Fotografieren mit einer Drohne berücksichtigen müssen. Da Fotografien von Panoramas oder Aufnahmen aus der Luft von Sehenswürdigkeiten und Landschaften mittlerweile auch von Privatpersonen einfach getätigt werden können, ist es an der Zeit, sich als leidenschaftlicher Fotograf Gedanken über Rechte, Kosten und die notwendigen Gerätschaften zu machen.

Was wird benötigt beim Fotografieren mit einer Drohne?

Grundsätzlich ist das Fotografieren mit Drohnen massentauglich geworden. Mittlerweile können auch Hobbyfotografen Drohnen erwerben, um einzigartige Fotos zu machen. Für das Fotografieren mit einer Drohne wird nur die Drohne selbst bzw. ein Multicopter benötigt. Diese können die Fotografen via Fernbedienung oder App vom Boden aus steuern, sodass einzigartige Aufnahmen möglich sind.

Tipps für einzigartige Fotografien aus der Luft

Das Fotografieren mit einer Drohne unterscheidet sich vom Fotografieren mit einer herkömmlichen Kamera. Aus diesem Grund müssen Nutzer zunächst einmal die unterschiedlichen Einstellungen und ihre Funktionen kennenlernen. Der Weitwinkelmodus für Landschaftsaufnahmen bietet bei einer Drohne beispielswiese deutlich mehr Möglichkeiten als bei einer Spiegelreflexkamera. Auch der Belichtungswert oder die Tiefenschärfe haben Einfluss auf die Bilder. Der beste Tipp für einzigartige Bilder ist eine Kombination der verschiedenen Einstellungen. Und hier hilft nur eins: Ausprobieren!

Schöne Motive der Drohnenfotografie

Beim Fotografieren mit einer Drohne bieten sich ungeahnte Möglichkeiten. Beliebte Motive sind zum Beispiel

– Landschaften
– Reisemotive
– Architektur und Gebäude

Rechte beim Fotografieren via Drohne

Beim Fotografieren via Drohne müssen die grundgesetzlich garantierten Rechte anderer Personen berücksichtigt werden. Denn die Privatsphäre eines jeden Individuums ist durch Art.1 I S.1, Art.2 I GG geschützt. Aus diesem Grund müssen Fotografen darauf achten, dass sie nicht in den Privatbereich anderer Personen eindringen. Denn dies passiert mit einer Drohne schneller als manch einem lieb. Auch das Hausrecht anderer Personen spielt eine Rolle, wenn Fotografen mit ihrer Drohne auf einem Grundstück eines Anderen landen oder starten wollen. Zudem sind einige Gebäude urheberrechtlich geschützt. Darunter fällt alles, was nicht von der Straße mit den eigenen Augen gesehen werden kann. Sofern die Drohne mehr filmt bzw. fotografiert, kann unter Umständen das Urheberrecht verletzt sein. Zivilrechtliche Schadensersatzansprüche sind bei all diesen Rechten und deren Verletzung eine mögliche Folge.

Sind Genehmigungen für die Drohnenfotografie erforderlich?

Es gibt zahlreiche Bestimmungen, die den Aufstieg von Drohnen regeln. Gemäß dieser Bestimmungen wird eine Aufstiegsgenehmigung benötigt, wenn im freizeitlichen Bereich eine Drohne, die mehr als fünf Kilogramm wiegt, aufsteigen soll. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn ein Flugplatz in unmittelbarer Nähe liegt, genauer gesagt, wenn ein Flugplatz weniger als 1,5 Kilometer entfernt ist. Im gewerblichen Bereich ist die Aufstiegsgenehmigung obligatorisch. Darüber hinaus ist gemäß der Drohnen-Verordnung aus 2017 bei einer Flughöhe von über 100 Metern immer eine Aufstiegsgenehmigung notwendig. Zudem müssen Hobbyfotografen wissen, dass es auch Gebiete gibt, an welchen eine Drohne grundsätzlich nicht fliegen darf. Dazu zählen u.a. Einsatzorte der Polizei und sonstigen Rettungskräfte, Flughäfen oder Bundes- bzw. Landesbehörden.

In Deutschland herrscht darüber hinaus eine Kennzeichnungspflicht. Dies bedeutet, dass auf jeder Drohne ein Schild befestigt sein muss mit dem Namen und der Anschrift des Besitzers. Dieses Schild muss zudem feuerfest sein, sodass auch nach einem Absturz der Eigentümer identifiziert werden kann.

Jedes Land hat unterschiedliche Gesetze und Regelungen hinsichtlich des Fliegens von Drohnen. Eine umfassende Information im Voraus ist somit unabdingbar. Dabei helfen können auch diverse Apps, die anzeigen, wo man mit Drohnen fliegen darf.

Die Kosten von Drohnen

Drohnen werden immer erschwinglicher, d.h. zumindest teilweise gibt es einige günstige Produkte. Immer mehr Anbieter bieten Drohnen auf dem Markt an. Die Drohnen beginnen oftmals bei ca. 400 Euro und gehen bis in den hohen fünfstelligen Bereich. Für Hobbyfotografen eignen sich zumeist Drohnen, die zwischen 1000 und 2000 Euro kosten. Die 1000 Euro kann man sich zum Beispiel bei vexcash.com leihen. Diese bieten ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Das Fazit – ungeahnte Möglichkeiten beim Fotografieren mit einer Drohne

Fotografieren mit einer Drohne erweitert die Möglichkeiten von Fotografen. Denn mit der Drohne sind Bilder möglich, die ansonsten nur aus dem Hubschrauber gemacht werden könnten. Wer die rechtlichen Rahmenbedingungen beachtet und die notwendigen Genehmigungen besitzt, kann mit einer Drohne atemberaubende Fotografien machen.

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